Heidelbeer Bagel zum Frühstück

Heute erzähle ich dir von meinem „geheimen“ Projekt, wie es dazu gekommen ist und wie es damit weiter gehen wird!

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Schluss mit der Geheimniskrämerei! Wenn du meinen letzten Beitrag gelesen hast oder mir auf Instagram folgst, hast du bereits mitbekommen, dass irgendein „geheimes“ Projekt im Gange ist. Hier und da habe ich immer wieder ein Bild von einer wahnsinnig leckeren Angelegenheit gepostet – hier zum Beispiel oder hier. Hast du dich nicht auch schon gefragt, warum es das Rezept dazu dann nicht auf dem Blog gab? Und dass, obwohl alles schön hergerichtet war. Der Grund dafür ist – Achtung, jetzt kommt’s – ich arbeite an einem eigenen, wenn auch nur kleinen, Buch! Seit über einem Jahr verfolgt mich dieser Gedanke und ich habe ihn immer wieder verdrängt, vor mir hergeschoben und beschlossen, dass vielleicht auch ein Blog eine nette Sache ist. Also begann ich, einen Blog zu schreiben – was zugegebenermaßen eines der besten Dinge war, die ich machen konnte. Es macht mir wirklich viel Spaß und bereitet mir immer wieder Freude – außer wenn ein Gericht mal nicht so gelingt, wie ich es mir vorgestellt habe – ich kann da ganz schön perfektionistisch sein. Also bloggte ich in der Zwischenzeit fleißig weiter, sammelte Erfahrungen, nannte meinen Blog zwischenzeitlich erfolgreich um und probierte das ein oder andere aus und stellte schließlich fest, welcher Stil mir gefiel und welcher eben nicht! Ich dachte eigentlich schon gar nicht mehr daran, ein Buch zu schreiben. Doch unverhofft kommt oft. Eines Abends erstellte ich, mehr aus einer Laune heraus, als mit ernsthaften Gedanken befallen, einen kleinen Entwurf. Am Abend darauf „bastelte“ ich weiter. Unbewusst arbeitete ich nahezu jeden Tag ein bisschen weiter an diesem einen Entwurf. Irgendwann hatte ich ein nahezu komplettes Layout gestaltet – zugegeben, vom ursprünglichen Entwurf ist heute nicht mehr viel übrig. Schnörkelschrift – ja, nein, vielleicht! Worauf ich hinaus will: Ich hatte bereits ein bisschen Zeit in das ganze Projekt investiert, und zeigte es schließlich auch meinen Freunden. Die fanden es klasse und das nicht nur, weil sie meine Freunde waren! Sie brachten konstruktives Feedback ein und ermutigten mich weiter daran zu arbeiteten! Und das tat ich auch. Inzwischen bin ich fast fertig damit!

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Bevor ich es dir vorstelle, möchte ich es jedoch komplett zu Ende geschrieben haben. Was ich dir aber heute noch verrate: ein gewöhnliches Kochbuch wird es natürlich nicht! Ich freue mich schon riesig, wenn ich dir in meinem nächsten Beitrag mein Herzensprojekt endlich zeigen darf, du auch? Verrate es mir! Natürlich mit Cover und einem Blick ins Buch! Dann erfährst du auch alle anderen Zahlen, Daten und Fakten: Datum der Veröffentlichung, wo du es kaufen kannst, und und und! Da ich es eigentlich selbst kaum mehr erwarten kann, das Buch fertig in meinen Händen zu halten lass ich das Schreiben jetzt sein. In der Zwischenzeit lasse ich dich mit meinem Frühstücks-Bagel allein.

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Heidelbeer-Bagel

Zutaten für 8 Stück
400g Dinkel Mehl
50g Haferflocken
150g Heidelbeeren
1 Packung Trockenhefe
2EL Olivenöl
320ml Wasser
4EL Honig
Prise Salz

für das Kochwasser
1L Wasser
2EL Honig

außerdem
eine Handvoll Haferflocken und Amarant

Mehl und Haferflocken in eine Schüssel geben. Die Hefe in lauwarmen Wasser auflösen. Gemeinsam mit Salz, Olivenöl und Honig zu den trockenen Zutaten geben. Heidelbeeren mit einem Kochlöffel unterheben und zu einem glatten Teig kneten. Anschließend in eine Schüssel geben und zugedeckt für 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Teig in 8 gleich große Stücke teilen, zu Kugeln formen und etwas flach drücken. Mit einem Holzkochlöffel ein Loch in der Mitte der Teigstücke bilden und auf einen Durchmesser von etwa 4 cm ausdehnen. Die Bagels weitere 15 Minuten ruhen lassen.

Eventuell musst du die Bagels erneut etwas ausdehnen. Backofen auf 180° vorheizen. Wasser in einem Topf erhitzen und den Honig einrühren. Jeden Bagel ca. 1 Minute lang kochen. Anschließend mit Milch oder Wasser bestreichen und mit der Körnermischung gleichmäßig bestreuen. Du kannst den Bagel auch „Natur“ lassen – das schmeckt auch! 30 Minuten bei selber Temperatur, Ober- Unterhitze, goldbraun backen.

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