Visit Saalbach Hinterglemm: Wandern auf den Tristkogel

So gerne ich in den Flieger steige, ferne Länder und ihre kulinarischen Köstlichkeiten erkunde, genauso gerne mache ich Urlaub in Österreich. Gerade, weil im Alltag die Devise häufig „schnell arbeiten“ und „viel tun“ lautet, ist ein Urlaub in den österreichischen Bergen genau das Richtige um abzuschalten und sich ein Time Out vom Alltag zu nehmen.


Mitten in der Natur auf halbem Weg zum Berg.

Vergangenes Wochenende war ich gemeinsam mit meinem Partner in Crime für ein paar Tage im Hotel Marten zu Gast, wo sich Ruhe und Gelassenheit finden ließen. Genau das Richtige, um die Seele baumeln zu lassen und zu entspannen. Vor unserer Ankunft in Saalbach Hinterglemm haben wir einen Zwischenstopp in Zell am See eingelegt, um eine ausgedehnte Runde mit dem Rennrad zu fahren. Als wir dann am frühen Abend im Hotel Marten angekommen sind, begrüßte uns der Duft von frisch gegrilltem Fleisch und Gemüse. Es ist ein unheimlich nettes Hotel, das zum Verweilen einlädt. Die weitläufigen Wiesen und Wälder rund um das Hotel schaffen richtige Wohlfühlathmosphäre.

Die Seele Baumeln lassen. 

Unser Zimmer war sehr gemütlich und geräumig. Holzelemente an den Wänden verleihen dem Zimmer einen ganz besonderen Charme. Besonders imponiert hat der Balkon, wovon aus man eine wunderschöne Aussicht auf den Nordhang hat. Dort befinden sich auch die Gipfel der berühmten Seven-Summits Tour.

Vom Guten nur das Beste.

Kulinarisch hat das Hotel Marten einiges zu bieten. Bereits beim Frühstück erwartete uns ein reichhaltiges Frühstücksbuffet mit Köstlichkeiten wie frisch gebackenes Brot, hausgemachte Marmelade, Birchermüsli, Butter, Käse, Omelette und Spiegeleier. Es war alles dabei, was das Frühstücksherz begehrt. Auch das Abendessen konnte abwechslungsreicher nicht sein: ein gemütlicher Grillabend im Garten und Pinzgauer Küche, verpackt in ein fünf Gänge Menü sorgten für einzigartige Geschmackserlebnisse. Die Zutaten werden von den umliegenden Bergbauern bezogen und ich finde, das schmeckt man auch!

Hausgemachtes Sauerteig Brot aus dem Holzofen.

Das Marten hat mich in seine Küche eingeladen, um gemeinsam frisches Sauerteig Brot im Holzofen zu backen. Es ist eine lange Tradition, die mich wirklich sehr begeistert. Den Sauerteig verwendet Juliane, die Besitzerin vom Marten, bereits seit mehreren Jahren. „Jedes Mal wenn ich Brot backe, trenne ich ein Stück ab und friere es ein“, erzählte mir Juliane bei meinem Besuch in der Küche. „Wenn ich dann das nächste Mal Brot backe, füge ich noch etwas Hefe und Wasser hinzu. Ich habe den Teig vor mehreren Jahren von einem Bäcker bekommen, das hier ist immer noch ein Teil davon.“ Sie erzählte mir auch, dass eine Frau aus dem Ort ihren Sauerteig bereits seit unglaublichen 15 Jahren hat. Den Teig für das Brot kneten wir aus Dinkel- und Roggenmehl. Für jedes Kilo Mehl empfiehlt Juliane einen Esslöffel Salz. Außerdem fügt sie noch etwas „Brotmehl“, das aus Gewürzen wie Anis, Kümmel und Koriander besteht, hinzu. Damit das Brot länger saftig bleibt, wird ein Teil des Wassers durch Buttermilch ersetzt. Den  Holzofen hat Juliane schon vorgeheizt, damit die Temperatur bis nach der Garzeit des Brotes bei etwa 220°C liegt. Dann benötigt das Brot etwa 40 Minuten bis es goldbraun und knusprig ist. Ich bin wirklich begeistert vom Holzofen, denn neben Brot kann auch Pizza oder Kuchen gebacken, Obst gedörrt und Braten geschmort werden.

Wandern im Home of Lässig: Tristkogel.

Das Freizeit Angebot in Saalbach Hinterglemm könnte größer nicht sein. Dennoch entschieden wir uns, statt auf einem Downhill Bike rasant die Piste runter zu brettern, für den Klassiker der Bergwelt: das Wandern. In Saalbach gibt es über 400km markierte Wanderwege zu erkunden. Wir haben uns für den Tristkogel (2095m) entschieden.

Gestartet sind wir im Lengau. Von da aus ging es über einen breiten Kiesweg zur Lindlingalm, wo sich auch ein Hochseilpark und Klettergarten befindet. Über einen gut markierten Weg sind wir dann zur Ossmannalm gewandert. Vorbei an Kühen und Pferdeherden ging es über einen schmalen Weg hinauf zum Saaljoch. Die Aussicht war bereits absolut atemberaubend. Der letzte Teil des Aufstiegs zum markantesten Berg des Tales verlangte Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Die Aussicht vom Tristkogel war gigantisch. Das 360° Panorama reichte von Saalbach Hinterglemm bis zum Kitzsteinhorn – und noch weiter.

Beim Weg zurück ins Tal entschieden wir uns für einen Abstecher zum Hochtorsee. Wir legten eine kurze Pause am See ein und genossen die Stille.

Anschließend ging es über die Pfandebene zurück zur Lindlingalm. Hier lohnt sich eine gemütliche Einkehr zu machen, um beispielsweise einen erfrischenden Holundersaft zu trinken, bevor es über die letzten 2km zurück ins Tal nach Lengau geht.

Bleibt mir nur noch zu sagen, Vielen herzlichen Dank für die herzliche Einladung und den schönen Aufenthalt im Hotel Marten.

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