Schwedische Weihnachten: God Jul! Lussekatter & Pepparkaka

Heute nehme ich dich wieder einmal mit auf eine Reise – eine Kulinarische versteht sich! Ich hoffe du hast deinen wärmsten Winterpullover und eine kuschlige Decke eingepackt, denn heute geht es nach Skandinavien. Vor zwei Jahren habe ich ein halbes Jahr in Schweden studiert. Seitdem bin ich ein wahrhafter Skandinavien-Fan. Zum Leidwesen meines Liebsten – der außer dem süßen Gebäck dem Land nicht viel abgewinnen kann. Außer den altbekannten Zimtschnecken sind bei uns zur Weihnachtszeit Lussekatter und Pepparkaka äußerst beliebt. Lussekatter werden zum Gedenktag der heiligen Lucia gebacken. Das besondere am Hefeteig ist der Safran. Das verleiht den in Kringel geformten Brötchen einen sehr besonderen Geschmack, der auf den ersten Bissen etwas Fremd wirken mag.
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Ich habe wieder einmal etwas Neues ausprobiert. Ein Video. Das wollte ich immer schon einmal machen. Als ich gedreht habe, wusste ich noch nicht, ob ich es veröffentlichen werde, doch ich finde, für meinen ersten Versuch ist mir das Drehen und Schneiden ganz gut gelungen! Aber am besten schaust du es dir selber an. Im Video zeige ich dir, wie du die Lussekatter formst.

Lussekatter – Schwedische Safran Brötchen 

Zutaten für ca. 12 Stück

400g Dinkelmehl
60g Butter
2EL Honig
175ml Milch
4EL Joghurt
1 Packung Trockenhefe
1g Safran*
1 Prise Salz
24 Rosinen
1Ei, verquirlt, zum bestreichen

Mehl, Salz und Hefe in eine Rührschüssel geben. Butter in einem Topf schmelzen. Honig in der lauwarmen Butter auflösen. Safran einrühren. Gemeinsam mit Milch und Joghurt zu den trockenen Zutaten geben. Zu einem glatten Teig kneten. 45 Minuten zugedeckt ruhen lassen. Backofen auf 180°C vorheizen. Anschließend den Teig in gleichgroße Stücke teilen und formen. Dabei das Teigstück in ca. 2cm dicke Stränge rollen und zu Kringeln aufrollen. Die Kringel mit Ei einpinseln und je eine Rosine in die Mitte der Kringel stecken.

*Zur Verfügung gestellt von Sonnentor.

 

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Die Lussekatter sind bei uns immer äußerst schnell verzehrt. Mit Butter und etwas Honig sind sie auch wirklich unwiderstehlich. Deshalb habe ich noch ein paar Pepparkaka – Pfefferkuchen – gebacken. Ich habe mich jedoch nicht für die klassische Variante entschieden, sondern für eine etwas Vollmundigere. Anstelle von Mehl habe ich mich wieder einmal für Haferflocken entschieden. Du kannst aber auch helles Dinkelmehl verwenden, wenn du kein Haferflockenfanatiker bist.

 

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Pepperkaka

Zutaten für eine kleine Keksdose:

150g Haferflocken, gemahlen
50g Dinkelvollkorn Mehl
50g Dinkel Mehl
1TL Backpulver oder Oma´s Tipp: Natron – dadurch bleiben die Kekse schön weich
2TL Zimt, gemahlen
½ TL Nelken, gemahlen
70g Butter
1 Ei
2EL Honig
4EL Milch
1 Ei, verquirrlt

Die trockenen Zutaten in eine Schale geben und eine Mulde bilden. Die Butter zerkleinern und gemeinsam mit dem Ei, Honig und der Milch in die Mulde geben. Mit einem Kochlöffel verrühren und – am besten von Hand – zu einem glatten Teig kneten. Zugedeckt 20 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Anschließend ausrollen und ausstecken. Backofen auf 180°C vorheizen. Mit Ei bepinseln und bei selber Temperatur, Ober- und Unterhitze 20 Minuten backen.

 

Peppakaka

 

 

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