Sushi Wrap

Weißt du was? Ich steh total auf Fast Food! Doch nicht das Fast Food, dass du dir gerade vorstellst. Mit dem Restaurnt zum goldenem Dach hat das nichts zu tun! Vielleicht ist Fast Food 2.0 der passendere Begriff. Heute muss es nicht nur schnell gehen, sondern vor allem auch gesund sein. Doch was darf darunter verstanden werden? Trendforschern zufolge, jegliche Lebensmittel die den Eigenschaften nährstoffreich und qualitativ entsprechen. Jetzt weiß natürlich sofort jeder, was in seinen Fast Food 2.0 Burger hinein darf. Was ist den nun Qualität? Der Apfel vom Bio-Bauer oder jener, der glänzt wie ein polierter Schilling? Beides! Es kommt ganz auf die Perspektive an. Und was ist mit nährstoffreich? Während manche bereits eine aufgedruckte Erdbeere auf der Verpackung als nährstoffreich einstufen, brauchen andere wiederum mindestens einen gehäuften Teelöffel Spirulina Pulver in ihrem Frühstück. Ja und dann gibt es noch solche wie dich und mich – irgendwo dazwischen! Natürlich neige ich gerade ein bisschen dazu, zu übertreiben. Warum? Weil ich zum Denken anregen möchte und du dir wieder einmal ins Bewusstsein rufen solltest, was deine Werte sind. Fakt ist, dass wir uns in einem nachhaltigen und strukturellen Wandel der Ernährungsgeschichte befinden und sich ein Trend hartnäckiger erweisen kann als ein Anderer. Der Megatrend 2016 ist – wenn man Fachartikeln und Studien glauben schenken darf – Fast Food 2.0! Deshalb zeige ich dir heute meine Interpretation! Ich liebe Wraps, ich liebe Sushi! Also habe ich ein mich für einen Sushi Wrap entschieden. Für die Füllung habe nicht groß eingekauft, sondern genommen, was der Kühlschrank hergab!

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Zutaten für 4 Wraps:
4 Nori Blätter
100g Quinoa
Rote Beete Humus
1 Avocado

außerdem: eine Bambusmatte – die bekommst du recht günstig im Supermarkt

Das Rezept für den Rote Beete Humus findest du hier – doch anstelle der Avocado verwendest du eine kleine Knolle Rote Beete. Zudem ergänzt du das Rezept um einen Esslöffel Senf. In einem luftdichten Glas kannst du den Humus für mehrere Tage im Kühlschrank aufbewahren.

Quinoa kochen. In der Zwischenzeit, die Avocado in dünne Streifen schneiden. Ein Nori Blatt mit der glänzenden Seite nach unten auf die Bambusmatte legen. Quinoa etwas auskühlen lassen und anschließend gleichmäßig auf dem Nori Blatt verteilen. Links 1-2cm frei lassen. Am rechten Rand ca. 2cm dick, der Länge nach Rote Beete Humus auftragen. Die Avocado Streifen parallel dazu legen. Das freigelassene Ende mit etwas Wasser befeuchten – dadurch hält der Wrap besser zusammen. Mithilfe der Bambusmatte vorsichtig zu einem Sushi-Wrap rollen. Mit einem scharfen Messer – am besten die Klinge davor in kaltes Wasser geben – halbieren.

Der Sushi-Wrap eignet sich auch hervorragend für Unterwegs.

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